| Bandscheibenvorfall
"Ich
bin 46 Jahre alt und muss als Verkäufer in einem Baumarkt seit
Jahren schwer heben. Seit langer Zeit verspürte ich daher auch
immer wieder Schmerzen im Kreuzbereich. Vor 2 Wochen begannen wieder
einmal nach dem Heben eines schweren Gitters die mir bekannten Schmerzen
im Kreuz. Aber diesmal - und das ist für mich neu - mit dauerndem
ziehenden Schmerzen an der Außenseite des linken Unterschenkels
und im Fuß bei der Großzehe, wobei die Haut sich dort auch
taub anfühlt. Außerdem fiel mir auf, dass ich meinen linken
Fuß beim Gehen weniger hoch heben kann (vielleicht wegen der Schmerzen).
Die Situation verbesserte sich leider trotz Spritzen und Tabletten gar
nicht. Irgendwie bin ich beunruhigt und ersuche um Rat.
Enthaftungserklärung:
Die nachfolgende Antwort wurde nach bestem Wissen und Gewissen entsprechend
den in der Frage gemachten Angaben beantwortet. Da keine umfassende
Untersuchung gemacht werden konnte, kann die Antwort NICHT als Ersatz
für einen Besuch bei Ihrem Facharzt gelten.
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sowie mittelbare Schäden und immaterielle Unbill, die aus der Befolgung
der Ratschläge entstehen, ab. Falls Sie Schmerzen oder Beschwerden
haben, kontaktieren Sie in jedem Fall den/die Facharzt/Ärztin Ihres
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Antwort:
Im Ihrem Fall litten sie bisher an einem immer wiederkehrenden Hexenschuß
(der Lumbalgie) mit schmerzbedingter Beweglichkeitseinschränkung.
Die seit 2Wochen bestehenden Symptome aber deuten auf ein Geschehen
Ihrer Bandscheiben hin.
Bei der Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) oder dem Vorfall (Prolaps)
liegen die Ursachen in einem Vorwölben / Verrutschen der Bandscheibe
oder von Bandscheibenteilen in den Rückenmarkskanal oder den Nervenwurzelkanal
mit Einengung und teilweiser Verdrängung oder Einklemmung von Nervengewebe.
Hier
sind der meist einseitige, blitzartig einschießende Schmerz in
bestimmte Beinregionen typisch (Nervenwurzelreizung).
Die akute Protrusion und der Prolaps sind fast immer mit Gefühlsstörungen,
Lähmungen und Muskelreflexabschwächung in der betroffenen
Beinregion oder auch Blasen und Mastdarmstörungen verknüpft.
Akute Gefahrenzeichen, die einer UNBEDINGTEN Abklärung
und Therapie zugeführt werden müssen.
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