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Die
Hammerzehe
Die
Hammerzehe ist ein durch mechanischen Einfluss entstandenes Problem
des mittleren Zehengelenks.

Ursächlich an der Entstehung beteiligt sind folgende Störfaktoren: Frostbeulen
(Hallux valgus), zu enges oder hohes Schuhwerk, fußbelastende Berufe
(wie z.B. Ballett), aber auch Zuckerkrankheit, verschiedene Nerven-
und Muskelerkrankungen oder lange Bettlägerigkeit.
Meist ist es die 2. Zehe (alle 3 anderen Zehen können auch betroffen
sein), die durch die oben erwähnten Einflüsse zunächst im Mittelgelenk
gebeugt wird. Somit wird die für Druckbelastungen nicht besonders geeignete
Zehenkuppe der betroffenen Zehe belastet. Bleibt der gebeugte Zustand
für längere Zeit aufrecht so verkürzt sich die Beugesehne ohne das sich
die Zehe wieder strecken lässt. Die Übertragung des Körpergewichtes
beim Gehen erfolgt bei der erkrankten Zehe ab nun immer durch die Zehenspitze.
Daraus ergeben sich neben schmerzhaften lokalen Hautveränderungen wie
Hühneraugen, offenen Geschwüren oder entzündeten Druckstellen oft Raumkonflikte
mit den Nachbarzehen. Nicht selten resultiert aus einem Schonhinken
wegen Fußbeschwerden eine Störung des gesamten Gangbildes, welche sich
später in Muskelschmerzen Gelenksproblemen niederschlagen kann.
Therapiemöglichkeiten:
Breite bequeme Schuhe
Polsterung
der gereizten Stellen
Entzündete
offene Hautbezirke müssen sorgfältig gepflegt und evtl. antibiotisch
behandelt werden
Operation:
Die typische Hammerzehenoperation in lokaler Betäubung ist ein kurzer
Eingriff, welcher tagesklinisch durchgeführt werden kann und meist
eine deutliche Verbesserung der Fußprobleme bringt.
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