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Der
Fersensporn (Fasciitis plantaris)
Der
typische Fersenspornschmerz tritt meist nach Ruhe (morgens) oder auch
nach langer Belastung auf, ist brennend und spitz, meist im inneren
Fersendrittel lokalisiert. Oft werden die ersten Wochen des häufiger
einseitigen Fersenproblems übertaucht und erst die unerträglichen belastungsabhängigen
Symptome führen den Patienten zum Arzt.
Mögliche
Ursachen:
Die Ursache liegt in einer Ansatzentzündung der sehnigen Platte, welche
die Fußsohle stützt und breitfächrig zwischen dem Fersenbein und Zehengelenken
ausgespannt ist. Dort wo sich Sehnenteile im Fersenbein in knöchernen
Kanälen verankern, entsteht durch Übergewicht, Fußdeformitäten (Senk
/ Spreizfuss und Hohlfuß), durch das Tragen zu enger Schuhe aber auch
durch (sportliche - vor allem Laufen) Überanstrengung eine Sehnenentzündung.
Meist sitzt der Schmerz direkt im Fersenbein, manchmal jedoch strahlt
er in die Fußsohle aus.
Diagnostik:
Der
typische Schmerz und seine Entstehungsgeschichte weisen dem fachlich
versierten Arzt deutlich den Weg. Zur Erhärtung der Diagnose aber auch
zum Ausschluss anderer Erkrankungen dient das Röntgenbild. Es zeigt
in diesem Bereich häufig einen kleinen knöchernen Sporn, welcher ein
Zeichen des bereits langdauernden Geschehens ist. Eine Magnetresonanztomographieuntersuchung
dient als das Mittel der Wahl zum Ausschluss von Tumoren, Stressfrakturen,
Prellungen und anderem.
Therapie des Fersensporns:
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Selbsttherapie:
- Sportpause
- Schonung
- Isometrisches
Dehnungsprogramm
- Sportaktivitätsänderung
Therapie
durch den Arzt:
Eine chirurgische Therapie ist in den meisten Fällen nicht erforderlich
Bei lange bestehendem Fersenspornschmerzen kann die Therapie viele Monate
dauern.
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